{"id":2864,"date":"2015-10-01T17:16:43","date_gmt":"2015-10-01T15:16:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.laudeley.de\/?p=2864"},"modified":"2025-08-18T21:14:34","modified_gmt":"2025-08-18T19:14:34","slug":"1-10-2015-laudeley-realisiert-technische-sanierung-eines-mehrfamilienhauses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.laudeley.de\/index.php\/1-10-2015-laudeley-realisiert-technische-sanierung-eines-mehrfamilienhauses\/","title":{"rendered":"1.10.2015: Laudeley realisiert technische Sanierung eines Mehrfamilienhauses"},"content":{"rendered":"\n<p>Laudeley Betriebstechnik hat in den vergangenen Monaten die technische Sanierung eines Mehrfamilienhauses aus den 70er Jahren realisiert. In Gemeinschaft mit weiteren Meisterbetrieben aus Ritterhude wurde <a href=\"http:\/\/www.laudeley.de\/index.php\/23-07-2015-fuer-noch-mehr-autarkie-im-eigenheim\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">das am 23. Juli beschriebene Sanierungskonzept f\u00fcr Einfamilienh\u00e4user<\/a> &#8211; das mittlerweile ein halbes Dutzend mal realisiert wurde &#8211; auf ein Mehrfamilienhaus mit sechs Mietparteien \u00fcbertragen. Voraussetzung daf\u00fcr war, dass sowohl die Stromspeichersysteme von E3\/DC also auch die Mikro-KWK-Anlagen von Remeha kaskadiert, also parallelgeschaltet betrieben werden k\u00f6nnen. Inzwischen ist hier auch die praktische Feinjustierung gelungen &#8211; und das Konzept geht auch im Mehrfamilienhaus auf!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.laudeley.de\/wp-content\/uploads\/Henne-Laudeley-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"300\" height=\"200\" src=\"http:\/\/www.laudeley.de\/wp-content\/uploads\/Henne-Laudeley-2-300x200.jpg\" alt=\"Henne Laudeley 2\" class=\"wp-image-2869\" srcset=\"https:\/\/archiv.laudeley.de\/wp-content\/uploads\/Henne-Laudeley-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/archiv.laudeley.de\/wp-content\/uploads\/Henne-Laudeley-2-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/archiv.laudeley.de\/wp-content\/uploads\/Henne-Laudeley-2.jpg 1936w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Oldenburger Mehrfamilienhaus ist ein typischer Klinkerbau aus den 70er Jahren. Das Haus ist in privatem Besitz von Dr. Thomas Henne (siehe Foto). Im Zuge der Ver\u00e4nderungen ist Dr. Henne zum Vermieter-Energieversorger geworden: Er hat eine GbR gegr\u00fcndet, die f\u00fcr die Strom- und W\u00e4rmeversorgung der Mieter zust\u00e4ndig ist. Diese Strom- und W\u00e4rmeerzeugung findet inzwischen hocheffizient \u00fcber das Dach oder direkt im Keller statt &#8211; damit wird im Projekt auch eine CO2-Einsparung von 20 Tonnen pro Jahr realisiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konzept geht im Sommer und Herbst auf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die technische Konzeption bildet das Zusammenwirken folgender Komponenten: Photovoltaikanlage auf dem Dach, zwei Mikro-KWK-Anlagen mit Stirling-Motor sowie eine Energiefarm, bestehend aus zwei Stromspeichern im Keller, sowie eine Brauchwasser-W\u00e4rmepumpe, die die Mikro-KWK-Ger\u00e4te im Sommer entlastet und immer dann f\u00fcr die Warmwasserversorgung einspringt, wenn die Heizung nicht laufen muss. &#8222;So haben wir das Problem gel\u00f6st, dass man bei ganzj\u00e4hrigem Betrieb von KWK-Ger\u00e4ten gar nicht wei\u00df, wohin man mit der W\u00e4rme im Sommer soll&#8220;, sagt Holger Laudeley, der das Projekt als Fachplaner federf\u00fchrend durchgef\u00fchrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorl\u00e4ufiges Ergebnis: Die Feinjustierung der Komponenten ist erfolgt und das Konzept geht sowohl an sonnigen Sommertagen als auch an tr\u00fcben Herbsttagen auf. Die Stromversorgung l\u00e4uft aufgrund der \u00dcberdimensionierung der PV-Anlage reibungslos und zu 99 Prozent vom Dach &#8211; wie viel Gas in Zukunft noch gebraucht wird, wird erst nach dem Winter erkennbar sein. &#8222;Wir gehen von einer Reduktion um 30 bis 50 Prozent aus&#8220;, sagt Laudeley.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gas wird eines Tages erneuerbar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Umbau schluckte das Mehrfamilienhaus 200.000 Kilowattstunden Gas. Die Nutzung des fossilen Energietr\u00e4gers Gas sieht Laudeley momentan noch als notwendiges \u00dcbel an: &#8222;Hundertprozentige Autarkie ohne entsprechende Netzanschl\u00fcsse ist heute wirtschaftlich nicht realisierbar. Das Stromnetz brauchen wir ja au\u00dferdem auch dazu, um entsprechende \u00dcbersch\u00fcsse ins Netz einspeisen zu k\u00f6nnen. Und Gas ist der Energietr\u00e4ger, den wir immer brauchen werden &#8211; und der \u00fcber Elektrolyse und Methanisierung durch den Einsatz von \u00d6kostrom eines Tages auch vollst\u00e4ndig regenerativ werden wird&#8220;, so Laudeley.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Fragen wenden Sie sich gerne an info@laudeley.de. Weiterf\u00fchrende Infos gibt es im <a href=\"https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/1hL11mCI0OSpaYaZpirQd6QXFTePRqn3s\/view?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Henne-Haus Handout<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laudeley Betriebstechnik hat in den vergangenen Monaten die technische Sanierung eines Mehrfamilienhauses aus den 70er Jahren realisiert. In Gemeinschaft mit weiteren Meisterbetrieben aus Ritterhude wurde das am 23. Juli beschriebene Sanierungskonzept f\u00fcr Einfamilienh\u00e4user &#8211; das mittlerweile ein halbes Dutzend mal realisiert wurde &#8211; auf ein Mehrfamilienhaus mit sechs Mietparteien \u00fcbertragen. 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